Dogwalker werden

Erfolgreich als Dogwalker

  • 30. Dezember 2018

So startest du erfolgreich als Dogwalker (1/3)

Schon lange gärt der Gedanke in deinem Kopf und besonders in deinem Herzen. Vielleicht bist du gerade angestellt, beendest deine Ausbildung oder dein Studium und etwas bohrt und nagt und sagt ständig "Irgendwann mache ich was mit Hunden". 

Irgendwann kann es schon zu spät sein. Und hey, der richtige Zeitpunkt ist nie. Und deshalb immer. 

Wenn du dich konkreter damit beschäftigen willst und du aus dem Hirngespinst konkrete Pläne bauen willst, dann bist du hier genau richtig.

Hier teile ich mit dir, was der Start als Dogwalker bedeutet, was du dafür brauchst und wie du es schaffst, so erfolgreich zu werden, dass du gut davon leben kannst.  

Kann ich davon leben?

Sobald du mit den ersten Freunden und Familienmitgliedern über deine Planung sprichst hörst du sie garantiert: 

Die Frage, "ob man denn davon leben kann".

Hier ist es wie mit fast allem. Wenn du es wirklich richtig professionell aufziehen willst, du dich zur Unternehmerin oder zum Unternehmer entwickeln möchtest und dein Hobby rund um die Hunde zum Beruf machen willst -

Hell yes!

Natürlich kannst du es schaffen davon gut zu leben!

Wie überall braucht es für Erfolg ein paar Dinge, die du richtig machen musst. Und auf dem Weg dahin darfst du auch ein paar Fehler machen. Das gehört dazu, das muss so. 

Wie gut du davon leben kannst hängt wie überall von zwei Faktoren ab:

Wieviel kommt rein? (Dein Umsatz)

Wieviel geht raus? (Deine Kosten)

Als Dogwalker benötige ich zum Beispiel "nur" ein funktionierendes Auto. Mein Bus ist also mein Büro. Das muss ich am Laufen halten.
Damit ist das Fahrzeug für mich der Hauptausgabeposten. Meine Buchhaltung und andere Büroarbeiten mache ich von zuhause.
Ich muss mir also weder externe Räume anmieten noch mit mit Behörden wegen Baugenehmigungen, Nutzungsänderungen und anderem herumschlagen.

Willst du eine Pension eröffnen kommst du um Anträge und Genehmigungen rund um das Bauwesen nicht herum und solltest dich am besten schnell mit deinem zuständigen Behörden in Verbindung setzen.

Kurzum: Ich lebe seit über 3 Jahren gut von meinem Dogwalking, gönne mir jedes Jahr 6 Wochen Urlaub und kann mir ein Mietshaus und etwas zu Essen leisten. Deine Familie und deine Freunde können also beruhigt sein. 

Benötige ich einen Businessplan?

Wenn du dich mit dem Thema "Selbstständigkeit" schon beschäftigt hast bist du sicher auch schon über den Begriff "Businessplan" gestolpert und fragst dich wahrscheinlich, ob du sowas auch benötigst. 

Meine (zugegeben pragmatische) Antwort: 
Nein. Außer du hast vor, einen Kredit bei einer Bank zu beantragen. 

Finanzierst du deinen Start also aus eigenen Mittel oder sonst wie privat, dann kannst du dir einen Businessplan nach den Regeln der Kunst sparen. 

Denn meistens kommt es eh anders, als du es vor dem tatsächlichen Start geplant hast und bevor du dich mit der Erstellung eines Businessplans wochenlang aufhältst, arbeite lieber dein Angebot aus und plane deine konkreten Investitionen um endlich starten zu können.

Welche Investitionen sind notwendig?

Willst du dir als Dogwalker in deiner Umgebung einen guten Namen machen und schnell von Kunden empfohlen werden kommst du um ein paar Investitionen nicht herum. 

Keine Sorge, natürlich musst du nicht alles von Anfang an "haben". Ich zähle hier auf, was für mich extrem wichtig und hilfreich ist und war. 

Die Beklebung meines Transporters kam erst nach etwa einem Jahr. Die Profi-Boxen dauerten ebenfalls 1 Jahr, davor hatte ich mir mit zusammen gezurrten Flugboxen und Auto-Boxen beholfen. 

Das Auto wird vermutlich einer der größten Posten werden.

Ich schreibe ein paar Anhaltswerte dahinter. Die Zahlen sind natürlich nur Schätzungen.

  • Deine fachliche Ausbildung 
  • Business Mentor 
  • Dein Fahrzeug  
  • Beklebung deines Fahrzeugs 
  • Sichere Boxen für die Hunde 
  • Berufshaftpflichtversicherung/Tiersitterversicherung 
  • ein tauglicher Webauftritt 

Deine fachliche Ausbildung

Du willst richtig gut sein. Du willst Profi sein in dem was du tust. Deshalb ist eine gute Ausbildung wichtig.

Suche dir ein Vorbild, orientiere dich daran und lerne entweder direkt bei deinem Vorbild oder dort, wo dein Vorbild gelernt hat.
Qualität zahlt sich immer aus. Und schließlich willst du nicht zu denen gehören, die "mal nebenbei" mit ein paar Hunden spazieren geht. 

Hier geht es weniger darum, was für ein tolles Zertifikat du nachher an der Wand hängen hast - das wird kaum einen Kunden interessieren - sondern tatsächlich darum, dass du in der Lage bist deinen Job herausragend gut zu machen.

Also investiere in dich und deine Fähigkeiten. 

Dogwalker werden

Dein 5 Schritte Plan

Erfahre, womit du jetzt starten kannst um als Dogwalker erfolgreich zu werden. 
Ich verrate dir meine 5 Schritte, die mich als Dogwalker erfolgreich gemacht haben. 
Trage dich gleich ein und du bekommst deinen 5 Schritte sofort kostenlos per Mail zugeschickt: 

Business Mentor

Wie finde ich die ersten Kunden? Wie kann ich meine Webseite und meinen Facebook-Auftritt gestalten? Wie schaffe ich es, die Kunden anzuziehen, die auch den Preis bezahlen. 
Du kannst alle Schritte selbst lernen, die Fehler machen die zig Menschen mit dem Unternehmensstart vor dir auch schon gemacht haben oder dir einen Business Mentor suchen, der schon dort ist wo du hin willst. Denn du musst das Rad nicht neu erfinden sondern kannst so auf erprobte Wege zurückgreifen und unter Umständen kostspielige Fehler vermeiden. 

Auch wenn dein Geschäft stagniert kann dir ein Business Mentor den entscheidenden Kick in die richtige Richtung geben. 

Dein Fahrzeug

Als Dogwalker liebe ich meinen Transporter. Er ist für mich elementar wichtig. Kein Auto - keine Hunde - kein Dogwalking - kein Geld. 

Also investiere Zeit und vielleicht auch einen Fachmann, der dich bei der Auswahl eines guten Fahrzeugs unterstützt. Denke dran, dass dein Auto zuverlässig laufen sollte.
Häufige Ausfalltage, weil das Auto in der Werkstatt steht, willst weder du noch deine Kunden. 

Mein Transporter ist übrigens ein tolles Werbevehikel:

Zwei meiner besten Kunden sind durch meinen Transporter und meine auffällige Werbebeklebung auf mich aufmerksam geworden. Hier lohnt sich also ein positiver Blickfang.
Zumal du als Dogwalker viel Zeit auf der Straße verbringst. 

Beklebung deines Fahrzeugs

Ich fahre im Jahr einige tausend Kilometer mit meinem Dogwalking-Bus. Meine Werbung ist auffallend und einprägsam. Dadurch habe ich schon einige Kunden gewonnen.

Eine gute und stylische Beklebung deines Fahrzeugs kann also wirklich Geld wert sein. Außerdem gehört das Erscheinungsbild 1:1 zu deinem Image. 
Günstige, zusammen gestückelte Magnet-Autotafel oder eine tolle Beklebung, die ein Profi für dich entworfen hat? 

Du ziehst an, was du ausstrahlst. 

Sichere Boxen für die Hunde

Fremde Hunde, alte Hunde, junge Hunde...und die sollen alle in einem Kofferraum ohne Abtrennung durch die Gegend gefahren werden? Sorry. Das hat für mich nichts mit Professionalität zu tun und kommt mir nicht in die Tüte. 

Ich bin für die "Ladungssicherung" zuständig und möchte, dass alle Hunde wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Eine Beißerei unter den Hunden nach einem Bremsmanöver oder einer Kurve ist absolut unnötig. 

Deshalb gehören für mich Transportboxen, die entsprechend gesichert sind absolut zu einem seriösen Dogwalking-Betrieb dazu. 
Hersteller gibt es hier genug gute. 
Viele meiner Kunden sind sehr froh, dass ihre Hunde sicher in ihren bequemen Boxen liegen während wir in unser Auslaufgebiet fahren.

Berufshaftpflicht- /Tiersitterversicherung

Eine Pflicht hierzu besteht nicht und wie mit jeder Versicherung wäre es natürlich prima, wenn man sie niemals in Anspruch nehmen muss. Dennoch habe ich mich von Anfang an für eine Tiersitterversicherung entschieden. Denn ich bin leider nicht allmächtig und kann nie alle Eventualitäten oder blöden Zufälle ausschließen. 

Eine Versicherung, mit der Schlüsselverlust abgedeckt ist macht als Dogwalker übrigens auch extrem Sinn, wenn man die Hausschlüssel der Kunden hat. 

Ein tauglicher Webauftritt

Die Zeiten von Visitenkarten und Flyern sind zwar noch nicht vorbei, aber 90 % deiner Kundschaft wird dich finden, wenn sie nach einer Lösung für ihr Problem googlen -  oder du hoffentlich schnell von zufriedenen Kunden empfohlen wirst.

Dein Webauftritt und dein Auftritt in Social Media-Kanälen ist die neue Visitenkarte. 

Hier gelten die gleichen Prinzipien wie bei der Autowerbung. 😉 

Deine Webseite kannst du bereits für kleines Geld selbst erstellen ohne gleich einen Webdesigner engagieren zu müssen. Es gibt eine Menge Baukastensysteme, die leicht zu bedienen sind.

Und ganz wichtig: Sei' auf Facebook als Unternehmensseite. Facebook ist eine tolle Möglichkeit, Kundenkontakte herzustellen, dich und deine Dienstleistung als Unternehmen bekannt zu machen und eine Fan-Gemeinde aufzubauen.

Sorge also von Anfang an unbedingt dafür, dass du online gefunden wirst. 

Was dich im nächsten Teil (2/3) erwartet:

  • Das Wichtigste: Was macht deine Dienstleistung besonders?
  • Wie bekomme ich meine ersten Kunden?
  • Wie lege ich meinen Preis fest?