Category Archives for Was treiben wir so unterwegs?

Aufmerksamer Hund

Wie dein Hund dir mehr Aufmerksamkeit schenkt

  • 3. Dezember 2017

Vor ein paar Jahren - meine Hündin war damals etwa 10 Monate jung - waren Spaziergänge mit ihr echt frustrierend.

Warum das so war? 

Manchmal dachte ich, meine Hündin kann doch auch alleine gehen. Sie registriert ohnehin nicht ob ich da bin oder nicht. Und am anderen Ende der Leine störe ich nur wenn ich die Leine festhalte.
So wirklich viel Interaktion fand nicht statt. Zwar konnte ich sie ansprechen und mit etwas Glück hat sie auch darauf reagiert. Von sich aus hat sie mir jedoch so gut wie nie Aufmerksamkeit geschenkt. 

Ich hatte mich mit jemandem zum Gassigehen getroffen. Als wir bereits eine Weile unterwegs waren erklärte meine Gassibegleitung:

"Mensch, dein Hund ist ja überhaupt nicht aufmerksam und macht was er will. Du musst dich mal viel interessanter machen!"
Ha. 

Dass meine Hündin gerne mal in die Hundewelt abtaucht und "ihr Ding" macht fand ich nicht schlimm (im Gegenteil).

Mich wurmte es aber doch etwas, dass ein anderer Hundehalter mich darauf stieß, mein Hund sei mir gegenüber nicht aufmerksam und ich müsse mich interessanter machen damit sich das verbesserte.

Vor meinem inneren Auge lief ein Film ab in dem ich die Rolle eines Clowns spielte und mich hüpfend und bällewerfend über die Wege bewegte, damit mein Hund ständig aufmerksam ist. 

Muss ich für meinen Hund den Clown spielen?

Darauf hatte ich nun so gar keine Lust.

Ich wollte weder mit Quietsche-Stimme auf meinen Hund einflöten noch wollte ich einen Hund der mich ständig anhimmelt und mir nicht von der Seite weicht.

Aber ein bisschen öfter könnte sie schon mal nach mir gucken. Dachte ich so bei mir. 

Wie schaffe ich es, dass mein Hund von sich aus öfter mal registriert, dass ich ja auch noch da bin?

Der Tenor in den meisten Hundegruppen in sozialen Netzwerken lautet tatsächlich: "Du musst spannender sein als die Umwelt."

Puh. Das ist eine ganz schön große Aufgabe. Denn schließlich wartet in der Umwelt ja soviel auf unsere Hunde:

Interessante Schnüffelstellen, Artgenossen, verschiedene Untergründe, Mäuse, Vögel, Wild(spuren), andere Menschen, Fressbares und so weiter.

Und das sollte ich als Mensch alles überbieten? 

Die paar wenigen Versuche, die ich unternahm um Makeba bei Hundebegegnungen auf mich aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass sie auch weiter nach mir schaute während der andere Hund vorbei ging, waren gnadenlos zum Scheitern verurteilt. Kennst du das vielleicht auch?

Naja, wenn sie mich ohne große Ablenkung schon nicht anguckt, wie sollte das dann bei so großer Ablenkung funktionieren? 

Wie wird mein Hund aufmerksamer?

Mir war irgendwie klar, dass ich nicht um alles auf der Welt spannender als die Umwelt sein konnte. Von diesem riesigen Anspruch verabschiedete ich mich ziemlich schnell.

Aber wie kann ich es dann schaffen, dass ich doch mehr Aufmerksamkeit bekomme als bisher?

Das Gute ist: Niemand muss für seinen Hund spannender sein als die Umwelt. Du auch nicht. Aber:

Aufmerksamkeit m​uss sich lohnen!

Ich begann zunächst unterwegs darauf zu achten, ob Makeba mich tatsächlich NIE von sich aus anschaut oder ob es mir bisher vielleicht einfach nicht aufgefallen ist.

Gut. Die erste Zählung war sehr ernüchternd. Auf einer 30 minütigen Tour genoss ich ganze zwei mal ihre Aufmerksamkeit in Form "sie schaut ganz kurz in meine Richtung". 

Freiwillige Aufmerksamkeit belohnen

Die allererste Änderung bestand darin, dass ich die wenigen Male ihrer freiwilligen Aufmerksamkeit - und wenn sie nur zufällig in meine Richtung geguckt hat - irgendwie belohnt habe. 

Anfangs mit einem verbalen Lob, wenn sie in meiner Nähe war auch mal mit einem Keks. 

Das brachte mir innerhalb eines Spaziergangs schon mal eine 500% Steigerung der freiwilligen Aufmerksamkeit ein. Makeba guckte ganze 10 mal zu mir um ohne dass ich sie dazu aufforderte.

Da das Training ohne zusätzlichen Zeitaufwand möglich war, beschloss ich, das weiter auszubauen um zu sehen wie sich ihre Aufmerksamkeit weiter veränderte.

Makeba fand Futter damals zwar ganz ok, vom Hocker reißen konnte ich sie mit einem Stück Trockenfutter aber nicht gerade. 

Ich überlegte mir also, womit ich sie wirklich belohnen könnte wenn mir ihre Aufmerksamkeit wichtig war.

Bedürfnisorientierte Belohnung

​Die Futterbelohnungen variierte ich. Sowohl in Qualität des Futters (feuchtes Futter findet Makeba viel besser als Trockenfutter) als auch darin, wie ich sie damit belohnte testete ich Verschiedenes:

  • geworfene Belohnung wenn sie gerade Rennen wollte
  • verpackte Belohnung (Frühstückspapier)
  • kleine Futterstücke verstreut (Suchen, Stöbern)
  • Belohnung versteckt zur Suche

Je mehr ich mit meiner Belohnung Makebas aktuelle Stimmung aufgreifen konnte, desto begeisterter war sie.

Und wenn mein Hund kein Futter mag?

Futter ist nur eine Belohnungsart. Futter hat den Vorteil, dass man es schnell und in verschiedenen Varianten parat hat. Dazu sind die Belohnungsmöglichkeiten fast unendlich. 

Belohnung ist alles, was dein Hund gut findet. Je eher du das Bedürfnis deines Hundes triffst, desto belohnender wird er es empfinden. 

Er will gerade eigentlich Jagen gehen? Belohne ihn fürs "Nichtjagen" mit einem Jagdersatzspiel. 

Dein Hund macht gerne Tricks? Setze einen besonders tollen Trick als Belohnung ein.

Wenn sie "flitzig" ist und gerade viel herum rennt: Sie guckte kurz in meine Richtung, markierte ich diesen kurzen Blick mit dem Markersignal und belohnte sie mit einer gerollten oder geworfenen Belohnung.

Sie durfte also hinter einem guten Futterstück her rennen und es am Ende fressen - zwei Belohnungen auf einen Schlag.  

Dazu musste ich mich weder zum Affen machen noch herum quietschen. Deshalb verfolge ich diesen Ansatz heute noch. Nicht nur mit meinem eigenen Hund sondern auch im Dogwalking.

Gerade neue Hunde lernen sehr schnell, dass es sich lohnt, immer mal wieder in meine Richtung zu schauen.

So trainiere ich die freiwillige Aufmerksamkeit mit Hunden im Dogwalking:

Du musst nicht spannender als die Umwelt sein. Wenn dein Hund oft die Erfahrung macht dass du ihm genau das zu bieten hast, was er gerade ohnehin möchte wirst du automatisch immer wertvoller für deinen Hund.

Damit machst du es ihm sehr einfach, dich öfter mal im Auge zu behalten. Es könnte ja wieder ein tolles Spiel mit dir möglich sein oder bei dir findet ein Suchspiel für deinen Hund statt.

Mach` dir also nicht den Stress, unbedingt spannender als die Umwelt zu sein. Das ist nicht nötig. Und zum Clown machen musst du dich schon gar nicht. 
Es sei denn dein Hund und du finden es lustig. 😉

Du kennst jemanden, der auch mit der Aufmerksamkeit seines Hundes "zu tun" hat? 

Dann teile diesen Beitrag in deinem Netzwerk und zeige der Person wie sie einen aufmerksameren Hund bekommen kann.

Tolle Beschäftigungsideen für unterwegs (Teil 2)

  • 6. Juni 2017

Im ersten Teil unserer Beschäftigungsreihe habe ich dir ein paar Spiele für unterwegs vorgestellt. Hast du ein paar davon bereits beim Gassigehen ausprobiert? 

Du kennst also bereits:

  • Keks-Baum
  • Kegeln
  • Kletterspiele
  • Detektivarbeit

Weiter geht es mit einer vielseitigen Sache die dir hilft, mehr Spaß und Spiel in euer Training zu bringen.

Für’s Hunde-Hirn

Diese Idee eignet sich auch, wenn ihr eure Draußenzeit kurz halten müsst. Gassigehen kann mal sehr langweilig und ruhig gestaltet werden, ab und zu spricht aber auch nichts für ein wenig neues Futter für die grauen Zellen – auch von uns Menschen. Wenn wir Dinge mit unserem Hund gut trainieren wollen benötigen wir einen kleinen Fahrplan. Was wollen wir trainieren? Wie trainieren wir das?
Du weißt schon… „wer nicht weiß wo er hin will, muss sich nicht wundern wenn er ganz woanders rauskommt“ und so weiter..

Altes Signal in neuer Umgebung

Suche dir einen einfachen Trick/ ein einfaches Signal aus von dem du weißt, dass es dein Hund normalerweise gut beherrscht. Zum Beispiel:

  • Sitz
  • Handtouch
  • Schau (Bezugsperson angucken)
  • Männchen machen
  • Pfote geben
  • Verbeugen

Dann tust du Folgendes:

▶ Wärme deinen Hund auf

So bekommt er eine Ahnung um was es geht und wird es später richtig machen.

Beispiel Handtouch: 
Frage das Touch zunächst ganz einfach ab. Dein Hund ist ohnehin in deiner Nähe und muss nur den Kopf richtung deine Hand drehen. Mache es ihm erst leicht, so dass er es auf jedenfall kann.


▶Verändere deine Position:

Wenn das in der neuen Umgebung klappt, dann verändere deine Position. Drehe dich seitlich und halte die Hand tiefer. Frage dann dein Touch ab. Klappt es? Super, dann belohne es fürstlich!

Stelle dich breitbeinig hin und halte deine Hand hinter dich, so dass dein Hund zum Touchen zwischen deinen Beinen durchlaufen muss.

Halte deine Hand über einen Holzstapel, so dass dein Hund für das Touch auf den Stapel klettern muss.

Halte deine Hand neben eine Säule oder einen Pfosten, wenn ihr in städtischem Gebiet unterwegs seid.

Wenn dein Hund gesund ist, kannst du deine Hand schrittweise höher halten.

Gerade Hunde die häufig (an)springen nehmen das gerne als Alternative an. Das könnte übrigens auch eine Idee sein, wenn dein Hund bei Begrüßungen gerne anspringt. Wenn ein Handtouch gut aufgebaut und generalisiert ist, kannst du deinen Hund – wenn rechtzeitig abgefragt und auch unter Aufregung geübt – auf ein Handtouch umlenken.


▶ Verändere den Kontext – Generalisiere!

[feature_box style=“5″ only_advanced=“There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style“ alignment=“center“]

Was ist Generalisierung?

Wenn du mit deinem Hund ein neues Signal übst, beginnst du vielleicht wie ich häufig im Wohnzimmer. Nehmen wir an, dein Hund lernt auf dem Wohnzimmerteppich „Platz“.

Ohne Generalisierung würde dein Hund sich nur auf einem Teppich – vielleicht sogar nur auf genau DEM Teppich hinlegen. Denn er hat vielleicht den Teppich, das Zimmer und deine Körperhaltung bei der Signalgabe verknüpft. Wenn sich nur ein Element verändert – etwa deine Körperhaltung – ist das für deinen Hund eine völlig neue Übung.

Generalisierung bedeutet also, dass ein Signal in verschiedenen Kontexten geübt wird. In anderer Umgebung, mit anderern Körperhaltung des Menschen, auf anderem Untergrund, in Anwesenheit anderer Hunde usw.

Um ein Signal wirklich zuverlässig aufzubauen ist Generalisierung unablässig. Natürlich musst du das Signal nicht in den absurdesten Situationen üben. Aber teste mal die Situationen, in denen du das Signal im Alltag gerne zukünftig verwenden willst.
Gib deinem Hund die Chance, das Signal auch in neuen Situationen neu zu lernen. So versteht er, dass es immer die gleiche Bedeutung hat, egal wo er ist und egal wie du dich dabei bewegst.

[/feature_box]

Verändere also den Kontext, in dem du das Signal abfragst. Passe dich hier aber deinem Hund an und sorge dafür, dass er Erfolg hat. Wir wollen schließlich Spaß haben und keinen unnötigen Frust produzieren.

Du merkst, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Training muss nicht ernst sein. Habt Spaß, probiere neue Dinge aus, albert herum.

Und wenn etwas mal nicht klappt? Kein Beinbruch. Verändere die Situation etwas und mache es deinem Hund leichter, so dass er Erfolg haben kann.

Schließlich nimmt keiner eine Prüfung ab.

Genießt eure gemeinsame Zeit!

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

 

 

 

 

Draußenzeit mit Hund

Gassi Gehen und Draußenzeit: Ein Unterschied?

  • 27. Mai 2017

„Mit dem Hund raus gehen“ ist eine bekannte Phrase oder auch „Eine Runde Gassi gehen“.

Wir Menschen mögen Runden:

  • wir machen Rundwanderungen
  • wir machen Rundfahrten
  • wir laufen „eine Runde“
  • wir drehen mit dem Rad „eine Runde“
  • Auf Runden haben wir unterwegs immer neue Eindrücke und sehen neue Landschaften
  • und freuen uns auch sonst wenn es rund läuft

Menschen gehen mit Hunden „Gassirunden“. Schließlich brauchen Hunde Bewegung, generell viel Auslauf und immer neue Eindrücke.

Mit diesen Phrasen im Hinterkopf gehen Hundehalter mit ihren Hunden oft und ausdauernd Runden. Vielen Hunden kann es Sicherheit geben, wenn ihr Mensch mit ihnen immer die selbe Runde geht.

Sie wissen was kommt, kennen die Umgebung und Ausgangs- sowie Endpunkt ist klar. Sie können relativ gelassen mit ihrem Mensch die Runde gehen, sie können schnüffeln, sich mit der Umwelt beschäftigen und vielleicht sogar mal ohne Leine laufen.

Dann gibt es Hunde, die auf ihrer „Runde“ oft am Ende der gespannten Leine hängen, nur im Schnellgang unterwegs sind und mit dem Etikett „reaktiv“ versehen werden.

Du möchtest gleich erfahren, wie du aus deiner Runde eine Draußenzeit machen kannst? Scrolle ans Ende des Textes, dort findest du Ideen die du direkt umsetzen kannst.

Weiterlesen...

Tolle Beschäftigungsideen für unterwegs (Teil 1)

  • 16. Mai 2017

Ist euer Spaziergang gähnend langweilig? Läufst du hinter deinem Hund her oder er nur hinter dir? Hast du keinen richtigen Draht zu deinem Hund? Spaß mit Hund ist dir manchmal fremd? Seid ihr nur mit Alltagstraining beschäftigt?

Spaß mit deinem Hund ist wichtig

Ob zuhause oder unterwegs ist egal, Hauptsache ihr habt ihn gemeinsam:
Spaß!
Umso wichtiger sind gemeinsame, erfüllende und spaßige Momente, je mehr ihr im Alltag mit Problemen zu kämpfen habt. Wenn ihr gemeinsam Spaß habt, zahlst du eine ganze Menge auf euer Wohlfühlkonto ein.
Dein Hund wird dich als wertvolleren Bindungspartner wahrnehmen, wenn neben Sicherheit und Futter auch noch eine ganze Menge Spaß mit dir passiert.

Unbeschwert und albern darf es ruhig zu gehen, es muss nicht immer der erzieherische Charakter im Vordergrund stehen.

Vielleicht kennst du einige Dinge, die ich dir gleich vorschlage bereits?

 

Ideen für unterwegs – Teil 1

Der Keks-Baum:

Bestücke die Rinde eines Baumes in einer Höhe mit Leckerchen, in der sich dein Hund mit den Vorderpfoten am Baum abstützen muss und lasse deinen Hund diese herausknabbern. Hier eignen sich weiche Leckerchen oder Wurststücke und Käse.

Positiver Nebeneffekt: Am Baum hochspringen + festhalten trainiert den Rückenstrecker – vorausgesetzt dein Hund ist an Hüfte, Wirbelsäule, Schultern grundsätzlich gesund.

Varianten:

  • Bleib-Übung und als Belohnung darf dein Hund an den Baum
  • Rückruf-Übung: Du entfernst dich vom Baum, rufst deinen Hund zu dir und schickst ihn als Belohnung zum Baum
  • beliebiges Signal (Sitz, Platz, Touch, Fuß etc.) + als Belohnung darf er an den Baum

Kegeln:

Du wirfst deinem Hund Futter auf dem Weg hin und her. Hier sind große Stücke von Vorteil weil sie gut sichtbar sind und weit gerollt oder geworfen werden können. Hierbei kannst du richtig ausholen und deinen Hund flitzen lassen.

Dreht sich dein Hund zu dir um nachdem er ein Stück gefuttert hat kannst du ihn loben/markern und gleich in die entgegen gesetzte Richtung belohnen.

  • gut geeignet für Hunde, die viel an der Schleppleine sind
  • als Belohnung nach dem Rückruf geeignet, der Hund kann gleich weiter rennen
  • toll für jagdlich interessierte Hunde da das Bedürfnis „Hetzen und Packen“ in gesellschaftlich verträglicher Form angesprochen wird

 

Kletterspiele:

Nutze sichere Holzstapel und große Steine oder Felsen für gemeinsame Klettereinlagen. Animiere deinen Hund, über Baumstämme zu springen oder zu balancieren. Die meisten Hunde haben viel Spaß dabei.

Positiver Nebeneffekt: Dein Hund trainiert seinen Gleichgewichtssinn und die Muskulatur.

Also verlege doch einfach den nächsten Spaziergang in den Wald.

 

Detektivarbeit:

Am Wegesrand gibt es bei genauerem Hinsehen viele spannende Objekte zu Untersuchen. Du kannst deinem Hund einen morschen Baumstumpf zeigen und ihm dort Kekse verstecken, etwas im lockeren Laub „verlieren“ und deinen Hund suchen lassen oder mit ihm einen kleinen, eingewachsenen Pfad erkunden.

Weitere tolle Beschäftigungsideen für unterwegs gibt es bald. Bis dahin lass mich wissen, ob du etwas mit deinem Hund umsetzen konntest!

Wenn du zu den einzelnen Ideen gerne eine genauere Beschreibung haben möchtest melde dich bitte, dann lade ich einige Videos dazu hoch.

Habt jeden Tag ein bisschen Spaß gemeinsam, entspanne dich und vergesse für einen Moment, alles kontrollieren zu wollen. Dein Hund ist nicht da, um kontrolliert zu werden, sondern um in dir einen tollen Bindungspartner zu haben.

Viel Freude unterwegs für dich und deinen Hund!

Suchspiele im Baumstumpf

 

Erik Hammer
Erik Hammer
Coach für Mensch und Hund
Dogwalker

Dein Coach

Jeden Tag begleite ich viele verschiedene Hunde und ihre Menschen als Coach für Mensch und Hund und Dogwalker.

Mein Ziel ist es, Mensch-Hund-Teams auf dem Weg zu einem entspannten und harmonischen Zusammenleben zu unterstützen. 
Als Dogwalker führe ich täglich 6 und mehr Hunde gleichzeitig aus. Da ist Übersicht und ein funktionierender Rückruf gefragt. 

Deshalb ist der Rückruf eines der wichtigsten Signale, welches alle Hunde im Dogwalking vom ersten Tag an lernen. 

Leinenführigkeit – Hilfe mein Hund zieht an der Leine!

  • 22. April 2017

Kennst du das?

  • Du bekommst bereits schlechte Laune wenn du dran denkst, mit deinem Hund die Straße entlang bis zur Grünfläche an der Leine laufen zu müssen?
  • Deine Schultern schmerzen weil dein Hund eine enorme Zugkraft entwickelt?
  • Lockere Leine ist für deinen Hund ein Fremdwort?
  • Dein Hund wirft sich blitzartig in die Leine und zieht dich wohin er will?

Leinenführigkeit will gelernt sein

Leineziehen hat dein Hund genauso gelernt wie er das Laufen an lockerer Leine lernen würde:
Er hat(te) immer wieder Erfolg damit und ist vorwärts gekommen wenn er gezogen hat. 

Für die meisten jungen Hunde ist Laufen an der Leine so anspruchsvoll wie Abitur für 5. Klässler.

Ein junger Hund mit - sagen wir 10 Monaten - tut sich echt schwer damit.

Und das ist auch erst mal kein Beinbruch. Solange du weißt, wie du ihm beibringst dass lockere Leine echt super ist! 

Druck erzeugt Gegendruck

Die meisten Hunde bekommen einen Duft in die Nase und wollen dort unbedingt an diese Stelle. Sofort. Direkt. Wäre da nicht diese doofe Leine.

Dabei sind sie schneller als sie sich versehen können am Ende der Leine angelangt und dort ziehen sie aufgrund des sogenannten Oppositionsreflexes erst einmal weiter.

Was der Oppositionsreflex ist kannst du selbst einmal testen:

Bitte jemanden, dich im Stehen an der Schulter zu berühren und dabei Druck gegen dich aufzubauen. Was tust du? Richtig, du drückst dagegen um nicht um zu fallen.

Dein Hund tut das Selbe sobald Zug auf den Hals/den Brustkorb kommt: Er hält dagegen. Das ist ein Reflex.

Dann kommt es zu einer Mischung aus Oppositionsreflex und operanter Konditionierung - Lernen durch Erfolg:

Wenn dein Hund an der Leine zieht und dabei nur wenige Schritte weiter in die Richtung gelangt, in die er möchte, dann wurde das Ziehen an der Leine verstärkt und er zeigt das Verhalten (Ziehen an der Leine) öfter.

Teufelskreislauf!

Warum Rucken an der Leine nicht hilft

Ab und zu treffe ich Menschen, die ihren Hund durch Leinenruck zu ordentlichem Leinenlaufen bewegen wollen.

Meistens frage ich "Wie lange rucken Sie denn schon an der Leine?". Nach einiger Überlegung geht das Leinenrucken bereits eine ganze Weile und der Hund kann aber immer noch nicht an lockerer Leine laufen, schließlich müsste ja sonst nicht mehr geruckt werden. 

Typischerweise gibt der Hund nach einem Ruck für einige Schritte nach und landet dann prompt wieder am Leinenende, wird wieder zurück geruckt und das Spiel beginnt von Neuem.

Durch Rucke an der Leine lernt kein Hund an lockerer Leine zu laufen. 

Laufen an lockerer Leine erfordert viel Impulskontrolle

Durch Strafen, Rucken, Blocken und andere aversive Methoden wird die Aufregung des Hundes eher ansteigen.

Dadurch kommt noch mehr Stress in die Situation, Konzentration und Impulskontrolle fällt noch schwerer.

Leider sind unsere Hunde nicht in der Lage, ihr eigenes Ziehen mit dem Luftmangel zu verknüpfen und daraus den Rückschluss zu ziehen, dass sie selbst für die Luftnot verantwortlich sind.

Wenn ich bemerke, dass es meinem Hund sehr schwer fällt sich zu konzentrieren, sorge ich entweder für Entspannung oder schraube meine Anforderung an meinen Hund herunter.

Leinenführigkeit trainiere ich deshalb zu Beginn in einer Umgebung, in der der Hund ganz viel richtig machen kann. 

Meine Lieblingsbücher

zu den Themen Leinenführigkeit und Begegnungen mit Artgenossen findest du hier:

Königsdisziplin: Ablenkung und lockere Leine

Sieht dein Hund andere Hunde, Menschen, Tiere oder sonstige so genannte Auslöser, dann kann die bisher gut funktionierende Leinenführigkeit oftmals dahin sein.

Auch das liegt an der steigenden Erregung beim Anblick bestimmter "Auslöser".

Bis also bei der Begegnung mit anderen Hunden oder anderen Auslösern eine lockere Leine erwartet werden kann, benötigen die meisten Hunde viel gutes Training mit Fokus auf mehr Entspannung. 

Am besten tastest du dich mit deinem Hund langsam an die Auslöser ran und verringerst den Abstand an der Leine erst, wenn ihr es mit mehr Abstand schon richtig gut schafft.

Ein bisschen Struktur im Training hilft dir und deinem Hund:

Wie du Leinenführigkeit trainierst

Am besten, du notierst dir nach deinen Trainingseinheiten wie weit ihr etwa von der Ablenkung entfernt war und wie gut dein Hund noch an lockerer Leine laufen konnte.

Leinenführigkeit ist - wie fast alles im Training - extrem kontextbezogen.

Jede Situation kann für deinen Hund eine ganz neue Herausforderung sein, auch wenn es für uns Menschen vielleicht nicht so wirkt.

Impulskontrolle ist ein wichtiges Gut. Sie wird im Laufe des Tages immer weniger und lädt sich - vereinfacht gesagt - über Nacht durch Schlaf und Ausruhen wieder auf.

Trainiere Leinenführigkeit deshalb am besten, wenn dein Hund ausgeruht und "frisch" ist. 
Nach anstrengenden Tagen mit viel Aufregung oder Toben mit den Hundefreunden wird dein Hund nicht mehr so viele "Körner" für Leinenführigkeit übrig haben. 

Deshalb finde ich es wichtig und fair dem Hund gegenüber, zu wissen, was wir da eigentlich verlangen.

Schließlich ist an lockerer Leine laufen für Hunde alles aber keine "natürliche" Verhaltensweise.

Leinenführigkeit trainiere ich mit einem gut sitzenden Brustgeschirr, einer 3-4 Meter langen Leine, ein paar sehr guten Leckerchen und einer ruhigen Umgebung.

Je nach Hund beginne ich damit das "Stehen" an lockerer Leine neben mir zu belohnen. 

So lernt der Hund, an der Leine aufmerksam zu sein. 

Solange die Leine durchhängt bekommt mein Hund positives Feedback, wenn du mit Markersignal arbeitest bekommt er dann den Marker und die Belohnung bei mir.

Hier heißt es am Anfang schnell sein: So lange die Leine locker ist wird gemarkert und beim Menschen belohnt.

Und wenn er doch zieht?

Kommt mein Hund im Training ans Leinenende so kündige ich das Leinenende rechtzeitig an. Mein Hund hat dann noch die Möglichkeit, sich umzudrehen oder stehen zu bleiben. Dann lade ich ihn zu mir ein und wir gehen anschließend wieder ein paar Schritte an lockerer Leine weiter. Das belohne ich sofort wieder.

Wichtig:

  • nicht belohnen wenn er zu dir zurück kommt nachdem er gezogen hat
  • nicht an der Leine rucken
  • nicht an der Leine zurück ziehen
  • sobald dein Hund wieder einige Schritte an lockerer Leine geschafft hat wird er sofort belohnt

Wieso diese Methoden keinen Sinn machen

Mit dem Körper blocken wenn der Hund vor laufen möchte

Mein Hund darf an der lockeren Leine im Leinenradius laufen. Das heißt auch, dass er vor mir laufen darf. Ich könnte ihn also gar nicht blocken - ich steh ja hinter ihm. 

Übrigens ist kein Hund der Rudelführer (was es zwischen Mensch und Hund ohnehin  nicht gibt) nur weil er vor uns Menschen läuft.

Dieses körperliche Blocken kann Hunde extrem erschrecken. Wenn es doof läuft, verbindet der Hund die Nähe von uns Menschen als unangenehm und bleibt deshalb lieber weiter weg. Wer weiß, wann wir plötzlich wieder direkt vor ihn stehen und ihn wegdrängen. 

Ob mit dem Bein zurück drängen oder mit der Hand sogar vor die Brust des Hundes fassen und ihn am Weiterlaufen hindern: Alle Möglichkeiten sorgen dafür, dass wir extrem in die Individualdistanz des Hundes eindringen und sie massiv bedrohen. Manchen Hunden mag das egal sein. Dann beeindrucken wir sie mit dieser Methode aber auch nicht und sie werden weiterhin vor laufen wollen.

Fazit: Der Hund lernt dabei nicht, was er tun soll (nämlich an lockerer Leine laufen) sondern er lernt nur, dass es unangenehm wird, wenn er dicht bei uns Menschen läuft.

Stehen bleiben wenn der Hund zieht

Grundsätzlich eine nette Variante, die auch bei einigen Hunden ausreichen mag.
Allerdings kann der Hund hier nach belieben an gespannter Leine stehen bleiben, schnüffeln, gucken und sich damit praktisch an gespannter Leine selbst belohnen. 
Deshalb ist nur Stehen bleiben und warten, bis sich der Hund von sich aus umdreht bei den meisten Hunden keine gute Idee.
Außerdem besteht so die Gefahr, einen Jojo-Hund zu bekommen: Er läuft vor, zieht, du bleibst stehen, er kommt zurück, wird belohnt, ihr lauft weiter, Hund läuft wieder vor, zieht, du bleibst stehen... usw. 

An der Leine Rucken

Viele Menschen rucken leider immer noch an der Leine wenn der Hund zu ziehen beginnt. Damit soll erreicht werden, dass der Hund lernt "Zug ist doof". Auch hier weiß der Hund aber

a) nicht, weshalb der Leinenruck erfolgt,

b) weiß er nicht, was er überhaupt tun soll,

c) erzeugt Druck IMMER Gegendruck

d) wird Leinelaufen für den Hund noch stressiger, weil er immer etwas Unangenehmes erwartet, er wird deshalb immer mehr ziehen weil er dem unangenehmen Gefühl entfliehen möchte. 

Fazit

Körperliche Einwirkungen und aversive Strafmaßnahmen bringen dich nicht weiter. Dein Hund lernt dabei nicht, was er eigentlich tun soll.
Er lernt nur, dass Frauchen oder Herrchen in manchen Situationen unberechenbar und unangenehm ist. Das macht dem Hund keine Spaß und er wird immer einen höheren Stresslevel haben. 

Leinenführigkeit lebt davon, dass dein Hund Feedback dafür bekommt was RICHTIG ist. 

Gib` ihm die Möglichkeit, sich stufenweise zu steigern. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. 

Wenn dein Hund ohne Ablenkung nicht an lockerer Leine laufen kann, dann kann er es erst recht nicht, wenn er Hunde sieht oder gerade ein Reh über den Weg gerannt ist. 

Wenn du dir das bewusst machst, kannst du mit deinem Hund ein tolles Leinenführigkeitstraining gestalten. Kleinschrittig, immer wieder und mit vielen Belohnungen zum Trainingsstart. 

Du möchtest mehr über das Training der Leinenführigkeit wissen?

Dann sichere dir schnell meine 5 kostenlosen Tipps zur Leinenführigkeit:

 

Dogwalker – Inside: Der Keks-Pfiff

  • 26. April 2016

Zum Nachlesen habe ich dir hier zusammengefasst, wie der Keks-Pfiff aufgebaut wird:

Heute verrate ich dir eine einfache Möglichkeit, wie du deinen Hund schnell und quasi ganz nebenbei zu dir zurück bekommst.

Dieser Trick eignet sich vorallem für Hunde, die gerne etwas suchen und mit der Nase arbeiten.

Der Keks-Pfiff ist ein spezieller Pfiff, der ankündigt, dass der Hund jetzt direkt neben mir Leckerchen suchen kann.
Wie sieht das dann fertig aus? Du pfeifst, und zack! Dein Hund kommt zu dir gerannt und beginnt um dich herum den Boden nach Leckerchen abzusuchen. Ganz nebenbei wird deine direkte Umgebung noch spannender. Er wird sich öfter in deiner Nähe aufhalten, wenn dort viele schöne Sachen passieren.

Im Dogwalking verwende ich den Keks-Pfiff fast jeden Tag: Ich gebe das Pfeif-Signal und werfe für die Hunde Futter (mehrere Stücke) auf den Boden um mich herum. Die Hunde können dann Schnüffeln, Suchen, Fressen…also alles was sie sowieso gerne tun!

Weiterlesen…

Das Kennenlern-Treffen

  • 28. März 2016

Viele mögen sich fragen, wie die Integration in die Hundegruppe abläuft.

Ein neuer Hund kommt dazu

Bevor uns ein Hund regelmäßig begleitet, möchte ich ihn vorher gerne kennenlernen. Ich gehe davon aus, dass ihr als Hundehalter auch gerne wissen möchtet, wem ihr da euren Hund anvertraut.


Wenn möglich, treffen wir uns an einem Ort, der Ausweichmöglichkeiten bietet und an dem sonst nicht so viel los ist (keine weiteren Fremden Hunde, Fußgänger, Autos etc.). Entweder meine Hunde bleiben zunächst im Auto und werden einzeln zu dem neuen Hund gelassen und dürfen diesen begrüßen – oder wir treffen uns unterwegs und nähern uns langsam an, d.h. der neue Hund und sein Frauchen/Herrchen „pendelt“ mit seinem Hund auf uns zu und wir gehen ein Stück parallel. Das nimmt meistens schon viel Stress aus Begegnungen und die Hunde hatten vorher z.B. schon Gelegenheit an den Markierstellen des anderen zu schnüffeln und Informationen zu sammeln. Im direkten Kontakt kommt die Leine des neuen Hundes ab, schleppt oder ist locker in der Hand von euch. Denn Leinenzug können wir beim Kennenlernen gar nicht brauchen.

Gutes Verhalten einfangen

Im Nahkontakt werden die Hunde für jedes nette Verhalten bestätigt (gemarkert) und je nach Situation verbal oder mit einem Keks aus der Hand belohnt. Nettes Verhalten im Zusammenhang mit neuem Hund ist für mich z.B.: kurz schnüffeln, in der Nähe des Hundes am Boden schnüffeln, kurvige Körperbewegungen, seitliche Annäherung zum fremden Hund, von sich aus weggehen vom fremden Hund etc. Es gibt noch viele weitere dieser Punkte: eigentlich alles was unter „Beschwichtigungssignale“ fällt und wodurch der Hund freundlich wieder die Distanz zum anderen Hund vergrößert.

Kennenlernen neuer Hund

Hier treffen Rocky (links) und ein unbekannter Rüde zusammen. Dies war keine geplante Kennenlernsequenz sondern eine Fremdhundebegegnung unterwegs.

 

Klar sind Kennenlernen für alle Hunde aufregend und nie ganz stressfrei. Wir versuchen deshalb durch Management und ohne Druck seitens der Hundehalter und mir die Begegnungen für die Hunde möglichst positiv verlaufen zu lassen. Schließlich haben sie es sich nicht ausgesucht, mit welchen anderen Hunden sie laufen möchten.

Bewegung bringt oft etwas Entspannung in die Situation. Deshalb laufen wir so bald wie möglich los, damit jeder Hund die Möglichkeit hat, sich mit der Umwelt zu beschäftigen und die Aufmerksamkeit nicht nur auf dem neuen Hund liegt. Auch kann sich der neue Hund dann z.B  an seiner Bezugsperson orientieren oder von sich aus Kontakt zu anderen Hunden aufnehmen, Schnüffeln etc.

Integration Hundegruppe

Ich finde solche Kennenlern-Treffen immer furchtbar spannend und beobachte das Verhalten der Hunde und versuche eine erste Einschätzung zu treffen, ob sie wohl auf einem Gruppenspaziergang Spaß haben können oder ob es eher nichts für sie ist. Ganz nebenbei hole ich mir von euch als Hundehalter natürlich möglichst viele Informationen zu eurem Hund, was dann zusammen einen ersten Eindruck für mich gibt.

Euch geht es wahrscheinlich ähnlich. Auch ihr werdet mich und meinen Umgang mit den Hunden sowie die Hunde selbst gut beobachten. Und das ist auch gut so!

Und wenn es mal nicht klappt?

Zeigt ein neuer Hund bereits aus der Entfernung Aggressionsverhalten beim Anblick meiner Hundegruppe gilt folgendes: Ruhe bewahren, durchatmen! Alles in Ordnung! 🙂

Ihr sammelt euch und euer Hund bekommt mit genügend Entfernung zu uns die Möglichkeit, sich zu beruhigen. Er kann nach Absprache zusammen mit euch an der Leine z.B. parallel zu uns oder hinter uns her laufen – in für ihn passendem Abstand. Wir werden dann recht schnell feststellen, ob eine weitere Annäherung möglich ist oder ob der Hund mit der Hundegruppe „überfordert“ ist. Dann könnte ein wenig Training erforderlich sein um dem Hund zu helfen. Hier kann ich gerne empfehlenswerte Trainer nennen, die ohne Druck und aversive Einwirkung arbeiten.

Zur Sicherheit aller Hunde und auch der Hundehalter bekommt ein Hund, der gegen andere Hunde beschädigendes Aggressionsverhalten zeigt einen Maulkorb auf. Das entspannt die Situation für alle. Vorallem bin ich für jeden Hund in meiner Betreuung verantwortlich und möchte nicht, dass ein Hund gebissen wird wenn es durch einen Maulkorb hätte vermieden werden können. Ein Maulkorb ist erst einmal eine Sofort-Managementmaßnahme. Gutes, bedürfnisorientiertes Training ersetzt der Maulkorb nicht.

Die meisten Hunde lernen jedoch sehr schnell, sich in der Hundegruppe möglichst entspannt zu bewegen. Ich bin immer wieder begeistert wie schnell sie sich gut eingelebt haben. Besonders toll ist es, wenn ihr als Hundehalter eurem Hund schon ein gutes Rückrufsignal beigebracht habt und er seinen Namen kennt und ansprechbar ist. Darauf bauen wir weiter auf!

Wenn ihr Fragen habt und mehr darüber erfahren wollt kontaktiert mich gerne! Gefällt euch was ihr lest, schaut gerne wieder rein!

Euer Erik